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Seit 1.7.2000 kooperieren DEUTSCHE SPORTHOCHSCHULE Köln und der DEUTSCHE GOLF VERBAND. Text- und Bildzeugnisse aus über 100 Jahren deutscher Golfkultur mit dem ersten DGV bis 1945 und dem zweiten DGV ab 1949 werden nunmehr im DGA gesammelt, geordnet, gesichert. Vor über 100 Jahren formiert sich eine angelsächsische Golfszene in
Deutschland. Am 26.5.1907 gründen die Golfclubs einen nationalen Verband. Ziel ist ein dauerhaftes, öffentlich zugängliches Forschungsarchiv. Zum
Zentenarium des DGV im Jahre 2007 sind über 100 Jahre Golfkultur in
Deutschland in Bild und Wort präsentiert worden. Aktuell bestehen weitere
Kooperationen mit der VEREINIGUNG CLUBFREIER GOLFSPIELER IM DGV (VcG) und der
PGA OF GERMANY. Um Ihnen einen Einblick in die Arbeit des DGA zu ermöglichen wurden die
Seiten Bestand, Ordnungskategorien und Aufbewahrung, die Sie durch Anklicken der
Schaltflächen erreichen, eingerichtet. Lieselotte Strenger - die große Dame im deutschen Golf des 20. Jahrhunderts Anläßlich des 20. Todestages von Lieselotte Strenger (29. April 2009) hat das DGA auf Anregung von Jan Brügelmann und mit Unterstützung des Lieselotte Strenger-Förderkreises eine 24-seitige Erinnerungsbroschüre erstellt. Es ist geplant, diese Edition in den nächsten Jahren mit weiteren Veröffentlichungen zu ergänzen.
Ein
Verlust für die Erinnerungskultur des deutschen Golf: Da geht einer vom Platz mit nicht einmal 68 Jahren, der in seinem privaten Leben für das und mit dem Golfspiel gewirkt hat. Die Anzeige deutet zurückhaltend seinen geliebten Golf- und Land-Club Berlin-Wannsee an, wo man sich zu Trauer und Abschied versammelt. Ohne Helge Rademacher gäbe es die zweibändige Erinnerung zum 100-jährigen Jubiläum des Wannsee-Clubs nicht. Ohne ihn hätte die Nachkriegszeit der deutschen Golfgeschichte in der DGV-Chronik eine empfindliche Lücke. Ohne ihn hätte das Deutsche Golf Archiv für diese Zeit kaum Quellen und Abbildungen. Man konnte ihn immer fragen, wenn es um die Feinheiten der Berliner Golfentwicklung ging. Als Spitzenspieler hat er oft die Berliner und die deutschen Farben nach dem Krieg bis Ende der 1960er Jahre vertreten, als es noch keinen organisierten Jahrestrainingsplan für Auswahlspieler gab. Er musste sich damals als Selfmade-Spieler neben seinem erfolgreichen Beruf zusätzlich disziplinieren. Als Wannsee ganz in amerikanischer Hand war, begann er in Kladow, spielte aber doch auch mit den wettspielstarken Amerikanern. Die Wiedereinführung der deutschen Jugendmeisterschaft 1954 sah ihn auf dem 2. Platz und holte bald mit Vorgabe -2 eine Clubmeisterschaft in Wannsee auf dem Stölpchen-Platz. Die Erfolge bei Einzelmeisterschaften und Mannschaftsspielen bis zu Welt- und Europameisterschaften reihen sich. Im Umgang anregend – hat er sich in die Entwicklung seines Clubs eingebracht, statt nur die Hand aufzuhalten. Vorstandsarbeit, Spielführer, Organisator von großen Turnieren und Jubiläumsfeiern markieren die zweite Golfkarriere, die in Verantwortung für die GSG-Gruppe überging. Er konnte über den Zaun schauen, und auch der Golf-Club Gatow hat davon profitiert. Die Nachlebenden in Verband und Club können an Hand seiner Sammlungen im DGA Person und Zeit vergegenwärtigen.
Deutsches Golf Archiv dauerhaft in die Sporthochschule Köln integriert
(v.l.n.r.) Kuno Schuch, Jürgen Buschmann, Walter Tokarski, Klaus Dallmeyer (Kaufm. Geschäftsführer des Deutschen Golf Verbandes), Dietrich R. Quanz (Foto: DGA Köln) Bei seinem Besuch der Deutschen Sporthochschule Köln am 31.
August 2007 freute sich Klaus Dallmeyer über die dauerhafte Integration des
Deutschen Golf Archivs ( DGA ) in das Carl und Liselott Diem-Archiv (CuLDA) der
Hochschule. Nach der Gründung durch Prof. Dr. Dietrich R. Quanz vor sieben
Jahren wird das DGA seit dem 1. Juli 2007 als Sondersammlung des CuLDA
weitergeführt und fungiert als Modellarchiv für andere Sportverbände. An dem
Treffen nahmen auch Prof. Dr. Walter Tokarski (Rektor der DSHS Köln), Prof. h.c.
Dr. Jürgen Buschmann (Leiter des CuLDA) und Kuno Schuch (Geschäftsführer des DGA)
teil. Feier des 100-jährigen DGV-Gründungsjubiläums 2007 in Hamburg
Foto: DGV In der Woche bis zum 26. Mai 2007 feierte der Deutsche Golf Verband seine Gründung vor 100 Jahren. Dies war auch Anlass für eine repräsentative Darstellung der noch längeren Golfkultur in Deutschland. Es sind zunächst Text- und Bildzeugnisse zu Golf und den Deutschen gesammelt, geordnet und gesichert worden. Insgesamt 12 Autoren haben diese Quellen genutzt und mit der redaktionellen Leitung von Dietrich R. Quanz die Manuskripte für die Chronik des Deutschen Golf Verbandes: 100 Jahre Golf in Deutschland sachlich kompetent erstellt. Diese vierbändige Chronik wurde Mitte März 2007 - und damit rechtzeitig vor dem DGV-Jubiläum - veröffentlicht (s.a. "News").
Unser Lieblingsmotiv der Kampagne:
www.UNO-JahrdesSports.de 2005
Ullrich Libor (Vorsitzender der Geschäftsführung des DGV) überreichte in Anwesenheit von Jan Brügelmann (Ehrenpräsident) und Jürgen Th. Weghmann (Vizepräsident) in Köln die dreibändige Chronik: "The History of the Royal & Ancient Golf Club 1754 - 2004" an Prof. Dr. Dietrich Quanz.
Eine österreichische Golfgeschichte im Entstehen Nachdem aus 2002 schon eine auflagenstarke deutsch- und französischsprachige Golfhistorie der Schweiz vorliegt (30.000 Exemplare) und für das 100jährige Jubiläum der DGV-Gründung 2007 eine umfassende Chronik des deutschen Golfgeschehens erstellt wird, ist nun auch in Österreich das Golfthema (von den Anfängen zu Zeiten der Monarchie bis heute) in Angriff genommen worden. Damit wäre die deutschsprachige Konkurrenz zu den dominierenden britischen und amerikanischen Golferzählungen demnächst komplett. An drei Tagen recherchierte der Autor Christian Arnoldner (Wien) im DGA nach Dokumenten, die tatsächlich von Anfang bis Ende des 20. Jahrhunderts - vor allem verstreut in Fachzeitschriften - zu finden sind. Clubs aus Österreich waren während der 20er Jahre sogar Mitglied im DGV, und die Zeitschrift Golf fungierte ab 1949 zeitweise auch als offizielles Organ des österreichischen Verbandes. Arnoldner dankt dem DGV für die Möglichkeit zur Auswertung des im DGA dauerhaft aufbewahrten Materials: Er habe „einen großen Nutzen daraus gezogen und zahlreiche Hinweise und wertvolle Informationen“ für seinen Betrachtungsraum gefunden.
Das Präsidium des DGV informierte sich am 26.5.2004 im Deutschen Golf Archiv Am 26. Mai 1907 gründeten Vertreter aus sieben Golfclubs in Hamburg den Deutschen Golf Verband. Genau 97 Jahre später traf sich dessen Präsidium an der DSHS. Nach der Begrüßung durch Prorektor Prof. Henning Allmer und im Anschluss an die Arbeitssitzung präsentierte Dietrich R. Quanz Highlights der vorhandenen Bestände. Die hier in Köln aufbewahrten Dokumente bilden die Recherchegrundlage für das Editionsprojekt zur Feier des DGV-Zentenariums 2007. Informationen über die Einteilung dieser Zeitspanne in vier Epochen deutscher Golfentwicklung, eine Magazin-besichtigung und weitere Ausstellungsstücke vermittelten den Präsidiumsmitgliedern zusätzliche golfhistorische Eindrücke.
Dr. Wolfgang Scheuer, Präsident des DGV (l.), im Gespräch mit Prorektor Henning Allmer (Foto: A. Steinbrück) Mitglieder des DGV-Präsidiums bei der Magazinbesichtigung mit Dietrich R. Quanz (vorne r.) (Foto: A. Steinbrück)
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